Anatol Zund smarter living

21Sep/120

Gartenbewaesserung

Ziel

Automatisierte Bewässerung des Gartens. Der Garten lässt sich in 3 Zonen einteilen. Die Rabatte, der Gemüstegarten und die Rasenfläche. Jede Zone soll einzeln angesteuert werden können.

Hardware

Software

Umsetzung

Die Steuerung der Bewässerung wird über das IPS-Watering Script geregelt. Dieses Script steuert die 3 der 4 Relais des HM-LC-SW4-PCB an die wiederum die Bewässerungsventile öffnen bzw schließen. Der Bewässerungscomputer C1030 fungiert als Sicherheitssystem. Er ist direkt am Wasserhahn befestigt und öffnet nur in einem Bestimmten Zeitfenster (22-23 Uhr). So kann es nicht dazu kommen, dass beim Platzen eines Schlauchs der Garten unter Wasser gesetzt wird (die Lektion haben wir gelernt *g*).

Das IPS-Watering Script steuert zu welcher Zeit, an welchem Tag und wie lange die einzelnen Stränge geöffnet werden. Da es im IP-Symcon integriert ist kann auch über das Handy die Programmierung geändert werden. Zusätzlich wird über die Homematic Wetterstation geprüft ob es zum Zeitpunkt der Bewässerung regent. In diesem Fall wird die Bewässerung nicht gestartet.

Weitere Planung der Gartenbewaesserung

Nächstes Jahr soll über einen Feuchtesensor geprüft werden ob eine Bewässerung notwendig ist oder ob ein Zyklus übersprungen werden kann.

21Sep/120

Was man nicht misst kann man auch nicht ueberwachen…

Ich überwache ja schon einiges in meinem Haus: Temperatur, Bewegung, Anwesenheit, Stromverbrauch und ob die Waschmaschine noch läuft. Leider ist das noch nicht genug wie sich vor 3 Wochen gezeigt hat. Als mein Vater bei mir im Keller in der Waschküche war stand er plötzlich in 2 cm tiefem Wasser. Nicht die Waschmaschine war das Problem sondern eine Dichtung im Wasserhahn. Der ist mehrere Tage ganz leicht gelaufen und da der Abfluss im Boden geschlossen war hat sich das Wasser so nach und nach gesammelt. Ich hatte davon nichts mitbekommen da ich seit Tagen nicht im Keller war.

Damit das nun nicht mehr passiert habe ich einen Wasser-/Feuchte-Melder aufgestellt. Sollte dieser nun Wasser melden bekomme ich eine E-Mail geschickt und kann der Sache nachgehen. Natürlich hat das Gerät (außer beim Testlauf) nicht mehr angesprochen und ich gehe stark davon aus, dass die nächste Meldung die ich von diesem Gerät erhalte ehr wegen schwacher Batterien versendet wird....

10Apr/110

Machen wir die Heizung ein wenig smarter

Okay zugegeben, ganz dumm war meine Heizung bisher auch nicht. Mit Außensensor, Nachabsenkung Party und Urlaubssteuerung konnte man schon etwas regeln. Was mich gestört hat war aber, dass ich immer nur das ganze Haus heizen kann. Oder ich renne durch alle Zimmer und drehe an den Thermostaten. Ich brauche morgens aber nur das Bad, Schlaf und Wohnzimmer wirklich warm. Der Rest kann weiter mit abgesenkter Temperatur betrieben werden.

Also müssen für die erste Ausbaustufe die Thermostate in den einzelnen Räumen mit intelligenz versorgt werden. Da es weitere Ausbaustufen geben wird habe ich mich für (auch aus Kostengründen) für FHT80b Sets entschieden. Diese können zum einen Stand-alone als auch in Kombination mit einer zentralen Steuerung betrieben werden.

So kann für jeden Raum auf die Minute genau gesteuert werden, welche Temperatur zu erreichen ist. Dabei kann man sowohl ein Programm für Arbeitstage und eines für das Wochenende einstellen.

So heizt unter der Woche Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer ab 6:10 hoch. Ab 6:50 gehen alle Heizungen wieder auf den Absenkbetrieb zurück. Abends werden ab 17:30 Wohn und Arbeitszimmer geheizt, ab 22:00 zusätzlich Bad und Schlafzimmer. Ab 23:00 wird dann bei allen Heizungen wieder der abgesenkte Wert eingestellt. Am Wochenende wird das ganze HAus ab 8 bis 23:30 geheizt.

Zusätzlich zur Zeitsteuerung gibt es noch die Möglichkeit über einen Fensterkontakt die Heizung im Raum runterzuregeln, wenn das Fenster geöffnet ist.

Diese Umstellung ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Nur sind mir die Zeiten noch zu statisch. Sollte ich je vor 17:30 nach Hause kommen ist es erstmal ziemlich kalt. Hier muss noch Abhilfe geschaffen werden.

5Apr/111

Das dumme Haus

Grundlegend sind Häuser ziemlich dumm. Sie stehen herum und reagieren auf so gut wie keinerlei Einflüsse von Innen oder Außen. Und wenn wir ganz ehrlich sind ist das eigentlich auch gut so. Wäre ja schlimm, wenn so ein Haus bei Regen plötzlich schmilzt oder bei Wind davonläuft.

Aber es gibt Situationen da wünscht man sich schon, dass ein Haus nicht ganz so dumm, oder um es treffender zu nennen "smart" wäre. In der Kategorie "smartHome" versuche ich mein Haus etwas smarter werden zu lassen. Schritt für Schritt werden einzelne Bereiche optimiert.

Ideen gibt es viele. Nur muss der Nutzen natürlich im günstigen Verhältnis zu den Kosten und Aufwand stehen.