Anatol Zund smarter living

26Jun/130

Google (k)now(s)

Es ist schon erstaunlich, und vor dem Hintergrund der NSA Thematik auch ein wenig erschreckend, wie gut Google now inziwischen funktioniert. Besonders deutlich hat sich das bei meiner Anreise nach London gezeigt.

Google now arbeitet bei mir meist im Hintergrund. Ich bekomme den Wetterbericht aus der Heimat und dem aktuellen Ort, die Fahrtzeiten zur Arbeit oder nach Hause werden eingeblendet (bei meiner Strecke immer gleich). Ab und an gib "now" bescheid, dass man sich doch bitte auf den Weg zu einem Termin machen soll. Das war auch die erste Funktion die bei der Reise gezeigt hat. Ich hatte den Termin am Parkplatz in meinen Kalender eingetragen. Da ich ordentlich Puffer eingeplant hatte kam diese Meldung etwas zu spät, wenn man es aber nachrechnet hatte "now" sich nur um 5 Min vertan.

Interessanter wurde es dann in London. Kaum war der UMTS Hotspot aktiv kam die Meldung, dass ich heute im Tavistock Hotel einchecken soll. Ein Bild vom Eingang, Karte, Email und Link zum direkt anrufen waren auch gleich dabei. DAS war nun wirklich interessant, denn das Hotel hatte ich in keinem Termin eingetragen. Google hat also die Bestätigungsmail im April analysiert und im Hintergrund auf den passenden Termin gewartete.

Google now hat natürlich auch bemerkt, dass ich jetzt in London bin. Neben dem aktuellen Wetterbericht erhalte ich nun eine Kachel mit direktem Übersetzungsdienst, Währungsrechner, Sehenswürdigkeiten in der Nähe, sonstige interessante Orte...

War ich vor ein paar Jahren noch stolz, dass sich bei meinem Handy die Uhr automatisch umgestellt hat, ist das nun eine ganz andere Dimension.

21Sep/120

Gartenbewaesserung

Ziel

Automatisierte Bewässerung des Gartens. Der Garten lässt sich in 3 Zonen einteilen. Die Rabatte, der Gemüstegarten und die Rasenfläche. Jede Zone soll einzeln angesteuert werden können.

Hardware

Software

Umsetzung

Die Steuerung der Bewässerung wird über das IPS-Watering Script geregelt. Dieses Script steuert die 3 der 4 Relais des HM-LC-SW4-PCB an die wiederum die Bewässerungsventile öffnen bzw schließen. Der Bewässerungscomputer C1030 fungiert als Sicherheitssystem. Er ist direkt am Wasserhahn befestigt und öffnet nur in einem Bestimmten Zeitfenster (22-23 Uhr). So kann es nicht dazu kommen, dass beim Platzen eines Schlauchs der Garten unter Wasser gesetzt wird (die Lektion haben wir gelernt *g*).

Das IPS-Watering Script steuert zu welcher Zeit, an welchem Tag und wie lange die einzelnen Stränge geöffnet werden. Da es im IP-Symcon integriert ist kann auch über das Handy die Programmierung geändert werden. Zusätzlich wird über die Homematic Wetterstation geprüft ob es zum Zeitpunkt der Bewässerung regent. In diesem Fall wird die Bewässerung nicht gestartet.

Weitere Planung der Gartenbewaesserung

Nächstes Jahr soll über einen Feuchtesensor geprüft werden ob eine Bewässerung notwendig ist oder ob ein Zyklus übersprungen werden kann.

21Sep/120

Was man nicht misst kann man auch nicht ueberwachen…

Ich überwache ja schon einiges in meinem Haus: Temperatur, Bewegung, Anwesenheit, Stromverbrauch und ob die Waschmaschine noch läuft. Leider ist das noch nicht genug wie sich vor 3 Wochen gezeigt hat. Als mein Vater bei mir im Keller in der Waschküche war stand er plötzlich in 2 cm tiefem Wasser. Nicht die Waschmaschine war das Problem sondern eine Dichtung im Wasserhahn. Der ist mehrere Tage ganz leicht gelaufen und da der Abfluss im Boden geschlossen war hat sich das Wasser so nach und nach gesammelt. Ich hatte davon nichts mitbekommen da ich seit Tagen nicht im Keller war.

Damit das nun nicht mehr passiert habe ich einen Wasser-/Feuchte-Melder aufgestellt. Sollte dieser nun Wasser melden bekomme ich eine E-Mail geschickt und kann der Sache nachgehen. Natürlich hat das Gerät (außer beim Testlauf) nicht mehr angesprochen und ich gehe stark davon aus, dass die nächste Meldung die ich von diesem Gerät erhalte ehr wegen schwacher Batterien versendet wird....

25Feb/120

Asus Transformer TF101 Ice Cream Sandwich

Seit Herbst bin ich stolzer Besitzer eines Asus Transformer TF101. Und auch wenn ich mit dem Tablet sehr zufrieden bin, auf das Update auf Ice Cream Sandwich habe ich schon gewartet.

Heute war es endlich soweit. Nachdem die Meldung im Internet war, dass es auch in Deutschland jetzt ausgerollt wird habe ich den Update-Check gestartet. Download und Installation des Updates verliefen ohne Probleme. Nach ca 15 Minuten war das Tablet mit ICS neu gestartet. Aber -welch Enttäuschung- es war langsam, träge, ständig kamen Meldungen, dass Apps nicht reagieren würden. DAS hatte ich mir von dem Update nicht versprochen.

Kurzes Suchen in Google brachte keine passenden Meldungen. Die wenigsten hatten Probleme, alle lobten die Geschwindigkeit von ICS. Lediglich ein Eintrag sprach von Problemen. Aber die schienen wesentlich heftiger zu sein. Immerhin gab es dort Tipps was man denn bei Problemen mit dem Update machen kann.

  1. Alle Apps updaten
    Flash und Google+ brauchen anscheinend nach den Update auf ICS selbst noch ein Update. Und HIER schien auch das Problem zu liegen. Nach jedem Neustart kam nach ein paar Minuten die Meldung Google+ müsse beendet werden. Ich hatte dem bisher keine Beachtung geschenkt. Leider ließ sich das Update nicht installieren. Das Herunterladen blieb immer hängen.
    Kein Update --> Weiterhin Probleme
  2. Kaltstart
    Man kann das Gerät mit einem Hardware-Reset neu starten. Dazu muss man die Power und die Volume Down Taste bei ausgeschaltetem Gerät so lange drücken, bis im Display oben Links ein kleiner Text erscheint.
    Dies hat bei mir jedoch auch nicht zum erhofften Erfolg geführt. Weiterhin wollte sich Google+ updaten und hat dabei wohl einiges an CPU-Last erzeugt.
  3. Rücksetzen auf Auslieferungszustand (Wipe Data)
    Blieb noch der letzte Ausweg. Alles auf Anfang. Man verliert dabei jedoch alle persönlichen Daten. Vorher also falls möglich ein Backup machen. Auch hier Power und Volume Down gedrückt halten. Wenn die Icons "wipe" und "android" angezeigt werden jedech der Anleitung (oben Links) folgen und auf "Wipe" Umstellen.
    Das Dauert dann einige Zeit dann begrüßt einen Andriod wie beim ersten Einschalten.
    Nun hängt es davon ab, ob man ein Backup mit Google gemacht hat oder nicht. In meinem Fall habe ich das Backup wieder einspielen lassen. Worauf alle Apps wieder installiert wurden.
    Noch ein paar Einstellungen machen, Accounts neu eintragen und....

WOW Ice Cream Sandwich rennt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. War das TF101 vorher schon nicht langsam (zumindest könnte man gut mit Arbeiten) ist es nun wirklich schnell. Gerade beim Anzeigen von PDFs merkt man eine deutliche Steigerung. Hier gab es früher bei größeren Dokumenten (ich lese öfters Zeitschriften im PDF Format mit gerne mal 20MB) doch eine kleine Verzögerung beim Blättern. Davon ist jetzt nicht mehr zu bemerken.

Chrome

für ICS steht nun auch der Chrome Browser als Beta zur Verfügung. Den muss man aber noch im Market installieren. Lohnt sich auf jeden Fall. Gegen den bei mir schon installieren Firefox gewinnt der Browser noch deutlich an Geschwindigkeit.

 

Fazit

ICS ist gelungen. Und Asus zeigt mal wieder, dass man auch Android Tablets relativ zeitnah mit Updates versorgen kann. Die Probleme mit dem Update scheinen an Google+ zu liegen und sind zwar unschön, aber nicht unlösbar.

Morgen wird ICS auf das Tablet meiner Mutter installiert. Mal sehen ob es da dann ohne Probleme geht.

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27Jun/110

Mit dem Android durch London

Bei meinem Kurztrip nach London wollte ich testen wie gut man mit dem Smartphone zurechtkommt und in wie Weit man sich damit das Leben als Tourist leichter machen kann. Hier nun das Ergebnis:

Vorbereitungen

Online gehen im Ausland ist immer noch ein recht teures Vergnügen. Als Telekom-Kunde gibt es momentan die Möglichkeit einen DayPass  zu verwenden. 50MB für ca. 5€. Danach nach Volumen abgerechnet. Naja 50MB ist nicht die Welt, aber sooo viel mehr verbraucht man, wenn man nur das Smartphone verwendet auch wieder nicht.

Wenn man viel mit GPS arbeitet wird der Akku schnell leer. Zumindest mein HTC Desire Z hätte nie durchgehalten. Also einen zweiten Akku und ein Ladegerät mit dem man Handy und Ersatzakku gleichzeitig laden kann besorgen.

Zu guter Letzt noch die gewünschten Applikationen installieren.

Verwendete Apps

Google Maps / Navigation

GoogleMaps ist natürlich die Kern-Applikation. Wann immer man nicht weiter weiß das Handy zücken. Kurz warten bis GPS einen gefunden hat und schon weiß man wo man ist und in welche Richtung man schaut. Für kürzere Strecken kann man auch die Fussgängernavigation verwenden. Zielsicherer und schneller kommt man mit Stadtplan niemals ans Ziel. Zumal man ja nichtmal Adressen/Strassennamen wissen muss. Der nächste Starbucks (ist eh nie wirklich weit weg, aber man will ja nicht in die falsche Richtung laufen), die nächste U-Bahn Station? Alles innerhalb von Sekunden zu finden.

London Tube

http://www.zuti.co.uk/Zuti_Maps/London/London_Tube.aspx

Für grössere Strecken bietet sich in London die U-Bahn an. Das ist eigentlich so schon recht einfach gelöst, wer den U-Bahn Plan nicht versteht sollte London meiden *g*. Aber es geht noch einfacher. Diese App funktioniert zum Glück auch offline (in der U-Bahn hat man ja nur selten Empfang als T-Mobile Kunde). Einfach Startstation und Zielstation aus der Liste oder der Karte Wählen und schon wird gezeigt wie man am Einfachsten dort hinkommt. Mit der geschätzten Fahrtzeit, Umsteigestationen und wie viele Stationen man fahren muss. Vorbei die Zeiten in denen man vor dem Plan stand und sich die richtige Route rausgesucht hat.

Die App stürzt leider ab und an ab, aber startet danach ohne Probleme sofort wieder. Da es sich um eine Offline-App handelt sind nicht alle Störungen und gesperrte Stationen eingetragen.

Barclays Bikes

market://search?q=pname:uk.co.barclays.cycle

Im Zentrum von London hat Barclays hunderte von Fahrrad-Parkstationen aufgebaut. Für 1 Pfund pro Tag kann man sich dort ein Fahrrad nehmen und an einer anderen Station wieder abgeben. Diese App hilft einem die nächste Station zu finden. Für kurze Strecken eine gute Alternative zum Laufen. Man muss sich nur in den Londoner Verkehr trauen....

Es geht los...

Die Navigation zum Parkplatz war dank Navigon App kein größeres Problem. Der Stau wurde auch gleich in die Ankunfszeit eingerechnet. Umfahren machte wohl keinen größeren Sinn (meinte zumindest Navigon)

Im Flieger war das Handy natürlich ausgeschaltet (ich hab noch einen richtigen mp3 Player!). Kaum durch den Zoll kam die erste Ernüchterung. ICH WAR OFFLINE. Handyempfang war ohne Probleme möglich. das "R" zeigte auch an, dass ich im Roaming-Modus war. Dem hatte ich aber erlaubt online zu gehen. Trotzdem NICHTS. Keine Mails, Keine Maps, kein Internet.

Trotzdem ging es weiter. Per Stansted-Express Bus Richtung London Victoria Station. Und -oh Glück- der Bus hatte freies WLAN. Während ich versuchte eine passende Einstellung fürs Roming zu finden kam London immer näher. Nach fast net Stunde habe ich aufgegeben. Noch schnell per Maps geschaut wie ich von der U-Bahn Station (Russel Square) zum Hotel komme und den Rest der Fahrt gemütlich aus dem Fenster mir London schonmal angesehen.

...und es wart ein Netz...

Als wir dann im dichten Londoner Verkehr im Stau standen war es dann plötzlich soweit. Ich war wieder online! Anscheinend ist das mit der flächendeckenden Versorgung mit mobilem Internet so eine Sache. Ich konnte also an der Victoria Station aussteigen mit der Gewissheit mich jederzeit zurechtfindenzu können.

Einer U-Bahn Verbindung zum Russel-Square war dank App schnell gefunden. Und auch der Weg zum Hotel war durch Google Navigation kein Problem.

Sightseeing

Ich hatte beschlossen die Stadt auf eigene Faust mit öf.fentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Im Internet gibt es ein paar Touren mit denen man die meisten Sehenswürdigkeiten per Bus erreicht. Blöd nur, wenn die Busse sich so gar nicht an den Fahrplan halten (gut bei dem Verkeher erwartet das wohl auch Keiner). Als aber nach 30 Minuten der 9er immer noch nicht gekommen war (und der sollte alle 7 Minuten fahren) Habe ich beschlossen die erste Etappe zu Fuß zu bewältigen. Mit Google Navigation das Ziel eingegeben und losgelaufen. Ecke Hydepark ist es mir dann aber doch zu Viel geworden. Schnell das nächste Fahrrad gesucht und die letzten Kilometer per Pedes erledigt.

So in der Art ging das dann Weiter. Mal Bus, mal zu Fuß oder per Bike. Dank Smartphone ohne Probleme.

Neben der reinen Navigation gibt das Handy natürlich auch Informationen über Sehenswürdigkeiten preis. Es gibt mehrere Applikationen für WikiTravel. Leider haben die alle nur die englische Version angezeigt. Ich hatte mich mit der deuschten Vorbereitet. Aber die kann man ja ohne Probleme im Browser verwenden.

 

Wenn der Magen knurrt...

...dann hat man in London eh kein größeres Problem etwas zu Essen zu finden. Sucht man aber eine bestimmte Kette (z.B. McDonalds) dann hilft einem natürlich auch Google wieder weiter.

 

...und in der U-Bahn

Ja in der U-Bahn gibts kein Netz... oder zumindest kaum ein Netz. Ein Glück, dass die London-Tube App offline funktioniert. Während die Touris um mich rum immer ihren Plan ausgepackt haben und lange Diskutierten welche der möglichen Routen denn die Beste wäre, habe ich das innerhalb von ner Minute mit dem Handy geklärt und Stand schon am Bahnsteig.

Dabei fällt man in London nicht mal auf. Die hälfte der Leute schaut eh die ganze Zeit auf ihr Handy.

Fazit

Ich kann die Verwendung eines Smartphones nur empfehlen. So sicher habe ich mich noch durch keine Großstadt bewegt. Was der Spaß jetzt letztendlich kostet werde ich mit der nächsten Abrechnung sehen.  Ein Reiseführer ist sicherlich günstiger. Aber bei weitem nicht so komfortabel.

Nachtrag

Die Handy-Rechnung ist jetzt gekommen. 16,80€ hat das Ganze jetzt gekostet. kein Schnäppchen, aber das war es schon wert.

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